Rezension „GRM – Brainfuck” von Sibylle Berg im Kontext von Digitalisierung, Globalisierung, Kapitalismus und Populismus

Der Autorin Sibylle Berg ist mit ihrem aktuellen Roman „GRM – Brainfuck“ etwas Besonderes gelungen: Eine packende, sehr trockene und auf den Punkt gebrachte Gesellschaftskritik in Zeiten von Digitalisierung, Globalisierung, Kapitalismus und Populismus. Es folgt eine Rezension des Buches unseres Kollegen und Geschäftsführers Jonathan Denner.

Vorne weg

Warum besprechen wir auf unserem Unternehmensblog eine Rezension zu einem gesellschaftskritischen Roman? Wir bei NETSYNO arbeiten an der Schnittstelle der drei genannten gesellschaftlichen Entwicklungen (Digitalisierung, Globalisierung und Kapitalismus) und positionieren uns entschieden gegen den vierten Trend des Populismus. Wir interessieren uns neben den wirtschaftlichen und technischen Möglichkeiten, ebenso für die Auswirkungen dieser Phänomene auf die Gesellschaft und unsere Arbeitswelt. Das Buch von Sibylle Berg ist eine Möglichkeit, sich mit den Auswirkungen in gar nicht so ferner Zukunft auseinander zu setzen und den Status quo zu hinterfragen.

Zum Inhalt

Sibylle Berg legt mit GRM einen Roman vor, der nahtlos an Werke wie zum Beispiel 1984 (George Orwell) oder Brave New World (Huxley) anknüpfen kann und doch ganz anders ist. Gemeinsam haben die drei Werke, dass sie ein dystopisches Bild einer Gesellschaft zeichnen, die von einer Minderheit dominiert wird.  Continue reading

NETSYNO hat die Deutsche Pflegeboerse übernommen

Viele ältere Menschen haben den Wunsch, so lange es geht zu Hause zu wohnen und möchten ihr gewohntes Umfeld nicht aufgeben. Manchmal reichen die normalen Leistungen der ambulanten Pflegedienste jedoch nicht mehr aus. Auf der Plattform www.deutschepflegeboerse.de finden Pflegebedürftige und deren Angehörigen ganz bequem eine passende Haushaltshilfe, Betreuungskraft oder professionelle Pflegekraft für die Betreuung zu Hause.

Auf der Webseite stellen sich examinierte Pflegekräfte, Pflegehilfen, Betreuungskräfte und Haushaltshilfen aus Deutschland und dem EU-Ausland vor. Die Betreuungskräfte übernehmen die Hilfe im Haushalt (einkaufen, putzen, waschen, etc.) und grundpflegerische Tätigkeiten (Körperpflege, Ernährung, Mobilität). Die aufwendige und teils kostspielige Kommunikation über Vermittlungsagenturen entfällt, da Interessenten über die Plattform direkt Kontakt mit der Pflegekraft bzw. deren Arbeitgeber aufnehmen können, ohne Umwege.

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NETSYNO eröffnet Büro in Plovdiv (Bulgarien)

Im September 2018 haben wir unsere bulgarische Tochterfirma NETSYNO Bulgaria EOOD gegründet. Innerhalb von drei Monaten konnten wir sieben festangestellte sowie weitere freiberufliche Kollegen für uns gewinnen. Vor diesem Hintergrund und dem absehbaren Wachstum der NETSYNO Bulgaria EOOD, haben wir zu Beginn des Jahres 2019 ein zweites Büro in Plovdiv eröffnet.

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Projektstart für MOSAIK zur Erforschung dezentralisierter Methoden zur Selbstorganisation im Internet der Dinge

MOSAIK heißt das am 1. Mai 2019 gestartete Projekt, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Bereich „Konstruktionsprinzipien und Laufzeitmethodik für dynamische IT-Systeme“ gefördert wird. Das über drei Jahre laufende interdisziplinäre Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Methoden der Selbstorganisation zu erforschen, um Szenarien im Internet der Dinge (IoT) dezentralisiert umsetzen zu können. Das Konsortium wird von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) geleitet, die Projektpartner sind die Robert Bosch GmbH, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und unser Team von NETSYNO, sowie FESTO als assoziierter Partner.

 
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DAM4KMU – Digitaler Assistent für das Anforderungsmanagement für KMU – Projektstart

Am 1. Mai 2019 ist das Projekt DAM4KMU – Digitaler Assistent für das Anforderungsmanagement zur agilen Produktentwicklung in kleinen und mittelständischen Unternehmen gestartet. Gefördert wird das Projekt, bei dem NETSYNO die Koordinatorrolle übernimmt, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Weitere Projektpartner sind die Unternehmen iCONDU sowie Schuster Elektronik und das Forschungszentrum Informatik.

Über das Projekt

Ein systematisches Anforderungsmanagement (AM) ermöglicht eine effiziente und fehlerarme Entwicklung komplexer Systeme. Doch werden das AM und seine Methoden häufig in der Wichtigkeit unterschätzt und so u. a. Anforderungen zu ungenau oder gar nicht dokumentiert, betroffene Steakholder nicht involviert oder relevante Phasen des Produktlebenszyklus außer Acht gelassen. Oft verfehlen diese Produktentwicklungen den eigentlichen Kundennutzen und führen so im schlimmsten Fall zum vollständigen Scheitern des Entwicklungsprojektes. Derzeitige AM-Softwarelösungen weisen häufig Schwächen in der Funktionalität und Ausstattung auf. So bieten diese bspw. keine aktive Unterstützung bei AM-Aufgaben, sind aus Sicht der Anwender nur schwer bedienbar und haben eine schlechte Handhabung bei Anforderungsänderungen. Auch ist die Akzeptanz dieser Softwarelösungen bei Nicht-AM-Experten meist gering und die Lizenzgebühren sind sehr hoch.


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