Wir freuen uns sehr, dass die Zahl der von uns betreuten Kunden und Partnern in den letzten Jahren konstant gewachsen ist und wir gemeinsam unterschiedlichste Digitalisierungsprojekte auf Basis unserer Digitalisierungsplattform INOPAI realisieren konnten und weiter können. So nutzte zum Beispiel das Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft INOPAI für eine Online-Beteiligung, bei der über 3.000 BürgerInnen, Landwirte und Interessierte mitdiskutierten. 

Aufgrund der steigenden Nutzungszahlen und Anwendungen haben wir uns entschieden, in sinnvollem Maße in die weitere technische Infrastruktur zu investieren und unsere Serverinfrastruktur deutlich auszubauen. Entsprechend haben wir unsere Server gemeinsam mit unserem Partner Tralios IT GmbH von dem Rechenzentrum Telemaxx in Karlsruhe zu dem Marktführer Telehouse nach Frankfurt verlagert, das mit ca. 50.000m² Fläche eines der größten und modernsten Rechenzentren Deutschlands ist. Der Umzug in das neue Rechenzentrum hat in Rücksprache mit unseren Kunden und Partnern im September 2020 stattgefunden.

Warum Telehouse?

Durch den Umzug der Serverinfrastruktur ist es uns möglich, INOPAI Applikationen noch besser und schneller zu betreiben und die Performance je nach Bedarf deutlich zu erhöhen. Die Sicherheit der Daten stellt dabei für uns weiterhin die höchste Priorität dar. Durch entsprechende höherwertige Zertifizierungen und Sicherheitsmaßnahmen des neuen Rechenzentrums ist dies wie bislang auch jederzeit gewährt. 

  • Cloud „Made in Germany“ streng nach deutschem Datenschutzgesetz
  • Zertifizierung nach ISO 27001, ISO 9001, ISO 50001, PCI-DSS und weiteren
  • Größe: 67.000 m² RZ-Gelände, 50.000 m² Colocation-Fläche
  • Eines der größten Rechenzentren in Deutschland
  • Mehrere 100 Gbit/s Carrier-Anbindung
  • Direkte Anbindung zum deutschen Internetaustauschknoten DE-CIX
  • Mehrfach redundante Stromversorgung und Klimatisierung
  • Einsatz eigener Server- und Netzwerkhardware
  • Direkter Zugriff durch Mitarbeiter von Tralios IT GmbH

Selbstverständlich bleiben alle bislang bestehenden Auftragsverarbeitungsvereinbarungen weiterhin gültig, unser Dienstleister, der uns beim Betrieb, Monitoring und Instandhaltung der Server seit 8 Jahren unterstützt, ist und bleibt die Firma Tralios IT GmbH aus Karlsruhe. Das neue Rechenzentrum in Frankfurt erfüllt noch höhere Sicherheitsanforderungen als unser vorheriger Anbieter aus Karlsruhe, sodass wir weiterhin den sicheren Betrieb auf Servern in deutschen Rechenzentren anbieten können, für eine maximale Sicherheit aller Daten. Im Zuge des Umzuges haben wir uns für den Aufbau und Betrieb unserer Server in Form eines Kubernetes-Cluster entschieden. Diese Technologie erlaubt uns noch flexibler und hardware-unabhängiger zu Skalieren. Das heißt: Wenn eine Kundenanwendung in kurzer Zeit mehr Rechen- oder Speicherkapazität braucht, kann dies ohne (oder wenn dann mit minimalen Wartungsfenster) geschehen.

Was ist ein Kubernetes-Cluster?

Cluster in Kubernetes sind ein Rechner-Verbund, der für den Betrieb von containerisierten Anwendungen zuständig ist. Generell sind Cluster vernetzte Maschinen, die nach außen wie eine einzige erscheinen. Software- bzw. Anwendungscluster werden gemeinhin von Hardware-Clustern unterschieden. Erstere sind in der Lage einen kontinuierlichen Betrieb zu gewährleisten – DNS-Server sind hierfür ein Beispiel. Hardware-Cluster (beispielsweise verbundene Server) können dies nicht zwangsläufig leisten. Hardware-Verbünde werden deshalb in der Regel nach dem Failover-Prinzip organisiert: Fällt eine Maschine aus, springt eine andere für ihn ein. Sind zahlreiche Maschinen eingebunden, spricht man von einem Hochverfügbarkeits- bzw. High-Availability-Cluster. Fällt ein Knoten des Verbunds aus oder weist einen Fehler auf, werden seine Dienste auf andere verteilt. In Kubernetes findet man zugleich Hardware- wie auch Anwendungscluster. Es handelt sich um einen Verbund von sogenannten Nodes – also um eigenständige Server, die für die Bereitstellung von Workloads sorgen. Ein Kubernetes-Cluster besteht mindestens aus einem Master-Node (Verwaltung des Systems) und einem Worker-Node (Durchführung der Workloads).

Unser langjähriger Partner aus Karlsruhe: Die Tralios IT GmbH

Vor dem Hintergrund einer langjährigen sehr guten Zusammenarbeit begleitet uns unser Dienstleister Tralios IT GmbH weiterhin bei allen Fragen und Prozessen rund um unsere Serverinfrastruktur. Bereits seit 2012 ist NETSYNO Kunde von Tralios IT. Angefangen hat alles ganz überschaubar mit der Bereitstellung eines Webspace-Pakets für unsere Firmenwebseite und der Registrierung einiger Domains. Mit steigendem Firmenwachstum und der gegenseitigen Erkenntnis über eine gute Zusammenarbeit, wurden die Projekte im Laufe der Zeit immer größer. So setzten wir gemeinsam einige Kunden-Projekte um, bei denen wir die Entwicklung der Software übernahmen und Tralios IT im Anschluss den Betrieb. Sehr viele dieser Projekte werden auch heute noch von Tralios IT betreut.

Über die Jahre wuchs bei uns der Bedarf für eigene Server-Lösungen. Technologischer Treiber war dabei der zunehmende Einsatz von Docker für die Umsetzung von Software-Projekten. So wurde von Tralios IT zuerst ein Server für den Docker-basierten Betrieb von Software-Containern bereitgestellt, später kamen weitere Server hinzu. Diesen Sommer erfolgte dann der von Tralios IT begleitete Serverumzug nach Frankfurt. Unsere neue Serverumgebung bietet genügend Ressourcen für die laufenden und anstehenden Software-Projekte und ist zudem jetzt einfacher skalierbar, ausfallsicherer und komfortabel in der Bedienung. 

Haben Sie Fragen?

Haben Sie Fragen oder möchten Sie mehr über unsere Projekte sowie unsere Infrastruktur erfahren? Sprechen Sie uns gerne an!

Dominik Stober
Prokurist
dst@netsyno.com