NETSYNO Design Methoden: Teil 1

Im ersten Artikel unserer kleinen Blogserie, haben wir über das Konzept des Human Centered Design gesprochen, welches in unseren Entwicklungsprozessen seinen Einsatz finden. Als nächstes werfen wir einen genaueren Blick auf die Methoden Story Mapping und Personas.

Story Mapping

Die Methode des Story Mapping dient dazu, Anforderungen an ein Produkt aus Sicht des Nutzers abzubilden mit dem Ziel der bestmöglichen User Experience.

Die User Tasks, also die Aufgaben, die aus Benutzersicht mit der Software zu erledigen sind, werden auf Karteikarten notiert. Der Moderator ordnet die User Tasks horizontal und sequenziell an. Es wird die bestmögliche Ordnung angestrebt, auch wenn klar ist, dass sich nicht alle Aufgaben sequenziell abbilden lassen. User Tasks, die sich einem anderen User Task zuordnen lassen, werden zu Subtasks. Sind alle User Tasks auf dem Board, werden diese Tasks zu Activities zusammengefasst.

Über die vertikale Ebene des Story Mapping lässt sich eine Releaseplanung durchführen. Wichtige User Tasks werden nach oben geschoben, eher weniger wichtige nach unten. Die Karten können nun so angeordnet werden, dass ein Walking Skeleton mit einem Minimum Viable Product entsteht.

Grafik: Paulina Matuszak

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Danke für 10 schöne Jahre NETSYNO und ein spannendes Jahr 2018!

Wir müssen ehrlich sagen: dieses Jahr war ganz schön was los im Hause NETSYNO. Aber der Reihe nach.

Wir haben 10 Jahre NETSYNO gefeiert

2008 wurde das StartUp nwebs gegründet, aus dem ein paar Jahre später dann die NETSYNO Software GmbH entstand. Heute sind wir ein mittelständisches Softwareunternehmen, dessen interdisziplinäres Team stetig wächst und wir freuen uns, dieses Jahr unser 10-jähriges Firmenjubiläum gefeiert zu haben. Also zog es uns dort hin, wo alles begann: zum Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (Kurz: CIE) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wo wir im Juni das 93. Gründergrillen gehostet haben.

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INOPAI bekommt einen Helpdesk – Ihr Erfolg mit INOPAI und Feedback ist uns wichtig!

Wir von NETSYNO schreiben uns mit unserem Hauseigenen Produkt INOPAI die Fokussierung auf die Bedürfnisse unserer Kunden, Zentralisierung und Optimierung von Prozessen auf die Fahne. Dazu gehört, neben einer in der Handhabung einfachen und intuitiven Softwarelösung auch die Bereitstellung nötiger Hilfestellung und ein reibungsloser Kundensupport.

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Die NETSYNO Design Methoden

Wir bei NETSYNO möchten mit unseren Lösungen nicht nur Prozesse digitalisieren, sondern vor allem den Menschen in den Mittelpunkt der Kommunikation stellen. Wie genau wir das tun, lässt sich am besten über die verschiedenen Tools und Methoden abbilden, die in unseren Entwicklungsprozessen ihren Einsatz finden. In einer kleinen Blogserie aus bis jetzt drei geplanten Artikeln, werden wir die verschiedenen NETSYNO-Methoden vorstellen.

Passend zu unserem Ziel, den Menschen in den Mittelpunkt der Kommunikation zu stellen, basieren unsere Methoden alle auf dem gleichen Ansatz: den des Human Centered Design.

Was ist Human Centered Design?

Das Konzept des Human Centered Design beschreibt eine am Menschen orientierte Methode zur Produktentwicklung. Lösungen werden hier immer aus der Nutzerperspektive gedacht. Empathie und Antizipation sind dafür die Grundlage. Nicht der Mensch soll sich dem Produkt anpassen, sondern das Produkt richtet sich nach dem Menschen.

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NETSYNO zu Besuch auf der tekom Jahrestagung 2018

Die tekom Deutschland e.V., die Gesellschaft für Technische Kommunikation, wurde 1978 in Stuttgart gegründet und ist der größte Fachverband für Technische Kommunikation in ganz Europa. Der Verband wendet sich an alle, die in den Brachen Technische Redaktion, Informationsentwicklung und -management tätig sind. Die tekom zählt mittlerweile über 8.000 Mitglieder aus verschiedensten Wirtschaftsbranchen in ganz Europa.

In diesem Erklärvideo stellt sie die Tekom selbst vor:

 

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Wir sind auf Instagram

„Warum seid ihr nicht auf Instagram?“ wurden wir auf dem Gründergrillen im Sommer von Studierenden und von unseren Schülern im Schülerpraktikum gefragt. Ja, warum eigentlich? Angeregt durch die Frage, haben wir uns überlegt, ob und wie wir Instagram für uns nutzen wollen. Auf Facebook, Twitter, LinkedIn, XING sowie hier auf unserem Blog, sind wir bereits aktiv, tauschen uns aus und informieren über aktuelle Themen rund um NETSYNO. Macht eine zusätzliche soziale Plattform da noch Sinn?

Wir sind zu dem Entschluss gekommen: Ja, es macht Sinn! Wir möchten unseren Instagram-Kanal dazu nutzen, mehr Einblicke in unseren Arbeitsalltag und die Firmenkultur bei NETSYNO zu geben: ob auf Reisen, auf Veranstaltungen oder mit Schnappschüssen aus dem Büro und der Karlsruher Weststadt.

Zudem entwickeln wir nicht nur Software, die den Menschen in den Mittelpunkt der Kommunikation stellt, sondern stellen auch unsere Mitarbeiter in den Mittelpunkt des Unternehmens. Wir versuchen ein paar Dinge anders zu machen als andere Unternehmen, was sich auch in der Auseinandersetzung mit unserer Firmen-DNA zeigt. Und Instagram bietet sich an, genau diese Seite von NETSYNO mehr zu zeigen, aber auch um uns weiter zu vernetzen und auszutauschen.

Wer also einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, ist eingeladen uns zu folgen: https://www.instagram.com/netsyno/

Eine unternehmerische Reise hin zu einem Denkwerkzeug für eine Betriebswirtschaft mit Menschen

Rezession zu „Chef sein? Lieber was bewegen! – Warum wir keine Führungskräfte mehr brauchen.“

Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt im Buch keine Kochrezepte, wie man seinen Chef(posten) los wird bzw. wie ein formalhierachiefreies Unternehmen zu gestalten ist. Was es gibt, ist ein Reisebericht des Unternehmers Stephan Heiler und seines Beraters Gebhard Borck. Der Reisebericht stellt vieles in Frage, setzt einige Ausrufezeichen und trifft am Ende immer Aussagen. Er bietet in der Summe so etwas wie ein Denkwerkzeug, die so genannte Firmen-DNA. Und mit diesem Denkwerkzeug hat der Leser einen ersten Kompass in der Hand, wenn er sich auf seine eigene Reise machen möchte. Nicht mehr und nicht weniger.

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NETSYNO Software GmbH gründet bulgarisches Tochterunternehmen NETSYNO Bulgaria EOOD

Karlsruhe/ Sofia (Bulgarien), 24. September 2018

In den letzten Jahren hat NETSYNO ein organisches, nachhaltiges und stetiges Wachstum erleben dürfen, vor allem in den drei Bereichen „Digitalisierung von Arbeitsprozessen“, „Digitalisierung von Maschinen und Geräten“ und „Mobile Applikationen für Industrieunternehmen“. Dieses Wachstum zeigt sich nicht zuletzt auch in der angestiegenen Teamgröße: binnen der letzten drei Jahre sind wir von 13 auf 28 Teammitglieder gewachsen. Dieses Wachstum ist nur dank unserer Partner und Kunden möglich, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Vor diesem Hintergrund freuen wir uns bekannt geben zu dürfen, dass wir am 12. September 2018 eine 100% Tochterfirma der NETSYNO Software GmbH in Bulgarien gegründet haben, die NETSYNO Bulgaria EOOD.

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Methoden des Digital Work Design

In dem derzeit häufig dargestellten Bild einer Übernahme traditioneller Arbeitsfelder durch Maschinen, entscheiden Informations- und Kommunikationstechnologien über Unternehmen und Menschen. Ein aktuelles Beispiel ist das Thema Industrie 4.0 mit seiner technologisch zentrierten Umgestaltung der Herstellungsprozesse. Der Mensch scheint in diesen Szenarien eine immer kleinere Rolle zu spielen, bis hin zum Wegfall von Arbeitsplätzen im Zuge der Digitalisierung.

Jedoch beginnen immer mehr innovative Unternehmen damit, die Bedeutung des Menschen als die flexibelste Einheit in industriellen Prozessen, wie der Produktion oder der Wartung, wiederzuentdecken und Mitarbeiter als zentrale Akteure intelligenter Fabriken zu sehen. Es ist nicht von der Hand zu weisen: Menschen besitzen Fähigkeiten, die weit über das hinausgehen, was Maschinen erreichen können. Es geht also darum, moderne Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) an die Bedürfnisse und Anforderungen von Arbeitnehmern anzupassen, anstatt Wege zu suchen, Menschen aus den Prozessen zu verdrängen.

Wie können wir Arbeit gestalten mit dem Menschen im Mittelpunkt?

Damit Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit auch wirklich eine Unterstützung durch Informations- und Kommunikationstechnik erfahren, ist es notwendig, dass Software in enger Interaktion mit den Arbeitern gestaltet wird, die sie nutzen. Das beginnt mit der Erkundung ihrer Arbeitspraktiken und der Entwicklung geeigneter digitaler Lösungen.

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Chancen und Risiken technologischer Innovationen und ihrer Bedeutung für die künftige Arbeitswelt

In diesem Sommersemester fand am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das Colloquium Fundamentale „Arbeitswelten der Zukunft: Visionen, Chancen, Risiken“ statt. Die Veranstaltung widmet sich der aktuellen Forschung rund um das Thema Arbeit und wie Digitalisierung, Globalisierung und der demografische Wandel unsere Arbeitswelt von morgen prägen.

„Technologische Innovationen bieten neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit, die Produktion und die Organisation von Unternehmen. Doch gerade mit Blick auf die Arbeitswelt bildet sich hier ein Spannungsverhältnis: Für die einen bedeutet die voranschreitende Digitalisierung Hoffnung und Chance, für die anderen große Unsicherheit. Die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung und der Wandel von Kultur und Alltagsleben stehen in einer engen Wechselbeziehung. Auch der demografische Wandel, der mitbeeinflusst, wer sich mit welcher Qualifikation aktuell und zukünftig an der gesellschaftlichen Wertschöpfung beteiligen kann, wird die Arbeitswelt in der Zukunft nachhaltig verändern.“ (Quelle)

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